Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.
Auf jener Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigen, grünen Gras.
Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist,
geht es zu diesem wunderschönen Ort.
Dort gibt es immer was zu fressen und zu trinken, und es ist warmes, schönes Frühlingswetter.
Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund. Sie spielen den ganzen Tag zusammen.
Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen. Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf Erden so geliebt haben.
So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen,bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht. Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß!
Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras.
Die Füße tragen es schneller und schneller.
Es hat dich gesehen.
Und wenn du und dein spezieller Freund sich treffen, nimmst du ihn in deine Arme und hältst ihn fest. Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder, und du schaust endlich glücklich in die Augen deines geliebten Tieres, das solange aus deinem Leben verschwunden war, aber nie aus deinem Herzen.

Dann überschreitet ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, und ihr werdet nie wieder getrennt sein...
Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.
+ 21.08.2011 Agathe
Das
war Agathe.
Agathe hat 5 Jahre ihres Lebens bei uns im Waldhaus verbringen dürfen.
Muffin, der Schäferhund, hat sie all die Jahre kaum aus den Augen gelassen, er war ihr selbsternannter Wächter.
Ihr genüssliches Schnarchen war kaum zu überhören, es gehörte zu den typischen Geräuschen des Waldhauses, so wie das Bellen der vielen Hunde. Agathe bleibt allen die sie gekannt haben unvergessen, dank ihres freundlichen, aufgeschlossenen Wesens und ihrer Neugierde für alles was sie umgab.
Agathes Knusperhäuschen ist jetzt Geschichte. Die neu erbaute Unterkunft wird als "Agathes Nest" von nun an Hunde beherbergen.
+ 11.09.2011 Monja
Monja kam aus Rußland, sie war eine der vielen Hunde für die per Mail ein neues Zuhause gesucht wurde.
Sie lag zusammengekauert auf einem Betonboden in einem der schrecklichen Tierheime. Für mich war sofort klar daß Monja als müde Pfote zu uns ins Waldhaus darf.
Monja war anfangs sehr ängstlich und traute sich lange Zeit nicht spazierengehen. Als sie die Angst überwand ging sie mit mir, aber nur mit mir, überall mit hin. Monja war ein Traum von einem Hund. Niemals brauchte sie eine Leine, sie blieb immer da und genoß die Spaziergänge. Nur eineinhalb Jahre konnte Monja das Leben im Waldhaus genießen. Sie schlief sanft und ruhig ein, ihre Nieren versagten.
Monja, niemals, niemals werde ich Dich vergessen.
Dein Frauchen Mary
+ 18.01.2011 YOGI-BÄRCHEN
Wir alle sind unendlich traurig...
Unser polnischer Glückshund YOGI hat uns völlig unerwartet am 18. Januar dieses Jahres verlassen. Gemeinsam mit dem Verein „Hundefreunde - Ich will leben! e.V. konnten wir YOGI-BÄRCHEN aus seinem tristen polnischen Tierheimleben befreien.
Am 27./28.11.2010 ergatterte unser lieber YOGI zusammen mit BLÜMCHEN einen der heiß begehrten Transportplätze im letzten Nottransport des Jahres 2010.
Die Reise in ein leider nur kurzes Glück für Ihn begann …
YOGI war ein ganz besonderer Hund. Ruhig, geduldig, treu, lieb und unendlich zufrieden.
YOGI hatte Charisma … das konnten alle spüren die ihn kannten und lieben lernten in den wenigen Wochen die er bei uns sein durfte.
Maria umsorgte YOGI vom ersten Tag an und konnte seine für uns sichtbaren Leiden mit ärztlicher Unterstützung schnell lindern. Seine schlimme, stark eiternde Ohrenentzündung klang Tag für Tag weiter ab und auch die offene Wunde auf seiner Brust wäre sehr bald Geschichte gewesen…
Dass YOGI ganz schlimm und unheilbar an Darmkrebs litt war nicht zu erkennen.
Die Diagnose war wie ein Schlag ins Gesicht von heute auf morgen und es gab keine Rettung...
Wir hoffen, dass unser YOGI-BÄRCHEN jenseits der Regenbrücke auf uns wartet und wir uns zu einer anderen Zeit, an einem anderen Ort wiedersehen und dann unendlich viel Zeit mit ihm verbringen dürfen.
Wir werden Dich nicht vergessen liebstes YOGI-BÄRCHEN und im Andenken an Dich werden wir, wenn die Trauer ein wenig entfernt liegt erneut einem armen, verstoßenen Hündchen in DEINER „YOGI-RANCH“ einen würdigen und schönen Lebensabend ermöglichen.

Deine Maria
&
das Team der Müden Pfoten e.V.
Das war Abuelita.
Das war Ginger.
Sie ist ca. 12 Jahre alt geworden. Seit Juli 2008 durfte sie bei uns im Waldhaus leben. Das Buddeln und Stöckekauen war ihre große Leidenschaft.
Sie wird immer in unserer Erinnerung bleiben.
Das war Bonita.
Sie ist über 15 Jahre alt geworden. Wegen ihres Alters, weil sie nur noch ein Auge hat und auf beiden Ohren taub ist, war sie nicht mehr gewollt und hatte ihren Platz im Waldhaus gefunden. Bonita liebte das Leben und ...das Fressen.
Das war Kim.
Er ist ca. 20 Jahre alt geworden, davon hat er acht Jahre auf einem Gnadenhof verbracht.
Er durfte seine müden Glieder, die sicher beim Gehen schmerzten, in weichen Decken vor dem Kamin ausstrecken.
Das war Caesar.
Er ist beinahefünfzehn Jahre alt geworden.
Sein Herrchen erkrankte schwer und war nicht mehr in der Lage, ihn zu versorgen, auch nicht mehr mit ihm Gassi zu gehen.
Caesar ist der treueste und dankbarste Hund der Welt gewesen.
Ihr werdet immer in unserer Erinnerung bleiben.
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